Vitamine
Vitamine sind für den Stoffwechsel unentbehrlich, deshalb müssen sie dem Organismus regelmäßig zugeführt werden. Sie sind in unterschiedlichen Mengen in der Nahrung enthalten, entweder als Vitamine, oder als deren Vorstufe den sog. Provitaminen, die vom Organismus zu Vitaminen umgewandelt werden. Vitamine sind ausschließlich für katalytische und steuernde Funktionen nötig, daher müssen sie auch nur in sehr geringen Mengen zugeführt werden.
Im allgemeinen werden organische Substanzen, von denen der Körper weniger als 10 mg pro Tag benötigt als Vitamine bezeichnet. Eine Ausnahme ist das Vitamin C, dessen empfohlene Menge für einen Erwachsenen bei 75 mg pro Tag liegt.
Vitamine werden in fett- und wasserlösliche eingeteilt. Wasserlösliche Vitamine werden im Falle eines Überschusses wieder ausgeschieden, wogegen die fettlöslichen Vitamine im Körperfett gespeichert werden. Vitaminmangelkrankheiten können viele Ursachen haben, deshalb erwähne ich hier nur die Unterernährung, stark einseitige Kost und die falsche Zubereitung der Nahrung. In besonderen Lebenssituationen (Kindheit, Alter, Schwangerschaft, Stillzeit, Stresszuständen) besteht zudem ein erhöhter Vitaminbedarf.
Bei einer Vitaminüberversorgung, die meistens auf dem oralen Wege zustande kommt, kann es ebenfalls zu Nebenwirkungen kommen. Diese Überversorgung erfolgt selten über die Nahrungsmittel, sondern oft über eingenommene Medikamente, oder über hochdosierte Vitaminpräparate. Die sog. Megavitamintherapie, sollten daher wegen ihrer toxischen Wirkung vermieden werden.
In der Küche werden die Vitamine oft durch zu große Hitze, Kälte oder durch eine zu große Lichteinwirkung zerstört, deshalb ist es ratsam einen Teil seiner Ernährung auf Rohkost umzustellen.
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